30.01.2019: 1. Forum Bankaufsichtsrecht > Referenten

Dr. Patrik Buchmüller ist aktuell freiberuflicher Unternehmensberater und Lehrbeauftragter diverser Hochschulen (u. a. duale Hochschule Baden-Württemberg). Mit Tätigkeiten als Bankenaufseher für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und Risikomanager in deutschen Großbanken besitzt er mehr als 15 Jahre praktische Erfahrung im Bereich Bankenregulierung und Analysen zur Finanzmarktstabilität. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen im Bereich Bankenaufsicht (zuletzt u. a. Herausgabe des Interpretationsleitfaden zur 5. MaRisk-Novelle sowie Kommentierungen von § 13 des Sanierungs- und Abwicklungsgesetz und den makroprudenziellen Eingriffsbefugnissen der Aufsicht gemäß § 48u KWG) 

Dr. Manfred Heemann leitet die Abteilung Abwicklung Grundsatz, Recht und Gremien des Geschäftsbereichs Abwicklung der BaFin. Er ist Mitglied in der Resolution Steering Group des Financial Stability Board (FSB) und Alternate-Mitglied des Resolution Committee der Europäischen Bankaufsichtsbehörde (EBA). Bevor er im Jahr 2015 in die FMSA wechselte, die zum 1.1.2108 in die BaFin übergegangen ist, war er über zwanzig Jahre als Rechtsanwalt in international tätigen Anwaltskanzleien mit den Schwerpunkten Finanzierungen und Bankenregulierung tätig. Er ist Herausgeber und Autor verschiedener Werke und Aufsätze zur Bankenaufsicht.

Dr. Tobias Horn ist Abteilungsleiter Gesamtbankrisikosteuerung im Bereich Risikosteuerung der DB Privat- und Firmenkundenbank AG  in Bonn. Er beschäftigt sich mit dem strategischen Risikomanagement und der Steuerung des Risikoprofils der Bank. Die Schwerpunkte seiner derzeitigen Tätigkeit liegen in Planung und Steuerung von Risikokapital (SREP/ICAAP) und auf integrierten Gesamtbankstresstests. Außerdem beschäftigt er sich mit Fragen der Risk Governance sowie Sanierung und Abwicklung. Vor dem Beginn seiner Tätigkeit bei der DB Privat- und Firmenkundenbank AG  und der Deutschen Postbank AG übte er eine mehrjährige Beratertätigkeit im Bereich Gesamtbanksteuerung, Markt- und Liquiditätsrisikomanagement aus. Herr Dr. Horn studierte Mathematik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, an der er auch 2005 promovierte.  

Prof. Dr. Andreas Igl, Diplom-Wirtschaftsinformatiker (Univ. Honors), ist Professor für Bankbetriebswirtschaftslehre, Bankenaufsicht und Geldwäsche an der Hochschule der Deutschen Bundesbank. Zuvor war er geschäftsführender Partner bei 1 PLUS i. Zentraler Schwerpunkt im Rahmen seiner Beratertätigkeit waren Fragestellungen rund um die Konzeption und Implementierung von Systemen zur Risikomessung und -steuerung in Kreditinstituten sowie die Umsetzung von aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Der Schwerpunkt seiner Projektarbeit lag dabei in den Bereichen Sanierungs- und Abwicklungsplanung, Stresstests und Gesamtbanksteuerung. Nach seinem Studium hatte er seit 2007 für ein mittelständisches Spezialberatungsunternehmen für Risikomanagementsysteme zahlreiche Kunden des Finanzsektors beraten. Während einer zweijährigen Unterbrechung war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Statistik von Prof. Dr. Alfred Hamerle tätig. Seine Dissertation behandelt die Risikobewertung von strukturierten Kreditprodukten.

Torsten Jäger, Dipl.-Kfm. (FH), beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit aufsichtsrechtlichen Fragestellungen. Seit 2009 ist er als Abteilungsdirektor im Geschäftsbereich Bankenaufsicht, Bilanzierung beim Bundesverband deutscher Banken tätig. Eines seiner Schwerpunktthemen umfasst die internationale und nationale Regulierung der Säule II, wozu u. a. die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und der aufsichtliche Bewertungs- und Überprüfungsprozess (SREP) gehören. Im Rahmen seiner Tätigkeit diskutiert er regelmäßig Regulierungsinitiativen mit den relevanten Gesetzgebern und Regulatoren (EBA, EZB, BaFin und Bundesbank). Die Sichtweise der privaten Banken vertritt er im Rahmen seiner Mitgliedschaft in verschiedenen Arbeitsgruppen der internationalen Bankenverbände EBF und IBFed sowie im BaFin-Fachgremium MaRisk. 

Dr. Klaus Lackhoff leitet seit 2015 die Sektion Bankenrecht in der Division Bankenaufsichtsrecht der EZB. Zuvor war er mehr als 15 Jahre bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei u. a. im Bankaufsichtsrecht tätig. Zum Einheitlichen Aufsichtsmechanismus, mit dem im November 2014 der EZB bankaufsichtsrechtliche Aufgaben und Befugnisse übertragen wurden, hat er u. a. eine Monographie (Single Supervisory Mechanism – A Practitioner’s Guide) veröffentlicht.

Prof. Dr. Werner Neus ist seit 1995 Leiter der Abteilung Bankwirtschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er ist Mitherausgeber eines umfassenden Kommentars zu KWG und CRR sowie eines Übersichtsbandes zur CRR, ebenso Mitherausgeber zweier in Vorbereitung befindlicher Kommentarbände zum Sanierungs- und Abwicklungsgesetz sowie zum Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz. Verschiedene jüngere Beiträge befassen sich mit Möglichkeiten und Grenzen der Eigenkapitalregulierung von Banken.

Christoph E. Rakowski leitet seit 22 Jahren als Direktor die Revisionsabteilung der Deutschen Factoring Bank. Neben den Kernaufgaben war er an mehreren Projekten wie z. B. der Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen insbesondere hinsichtlich der Umsetzung der MaRisk/CRR sowie Risikotragfähigkeitskonzepte beteiligt. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war er zunächst als Mitarbeiter einer WP-Gesellschaft tätigt, danach als Leiter Rechnungswesen/Controlling in einem kommunalen Dienstleistungsbetrieb. Anschließend verbrachte er mehrere Jahre als Controller bei einer privaten Großbank. Nebenberuflich ist Herr Rakowski seit vielen Jahren als Buchautor und Seminartrainer tätig und darüber hinaus Mitglied verschiedener Arbeitskreise, u. a. des „Arbeitskreises kleine Institute“ bei der BaFin. Darüber hinaus unterrichtet Herr Rakowski als Dozent das Thema „Wirtschaftsethik“ und „Compliance“ in den Studiengängen „Steuern und Recht“ und „Risikomanagement“ an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung.

Alexandra Rudolphi, Spezialistin Gesamtbankrisikosteuerung in der Abteilung Gesamtbankrisikosteuerung der DB Privat- und Firmenkundenbank AG  beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Ad-hoc-Reporting / Frühwarnung und Risikokultur. Vor Beginn ihrer Tätigkeit bei der DB Privat- und Firmenkundenbank AG und der Deutschen Postbank AG absolvierte sie ein Studium der Wirtschaftsmathematik und eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Während dieser Zeit konnte sie Erfahrung sammeln in den Bereichen Treasury, Controlling, Liquiditätsrisikomanagement sowie Meldewesen.

Bernd Rummel ist seit 2009 bei der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (vormals Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden) tätig und ist verantwortlich für den Bereich Corporate Governance und Vergütung. Zuror war er seit 1990 für die Deutsche Bundesbank und seit 2003 für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) tätig. Dort war er stellvertretender Leiter des Referats Marktrisiko und Operationelles Risiko. Bernd Rummel hat einen betriebswirtschaftlichen Studienhintergrund.

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